06. April 2007

Stromverbrauch beim LCD Monitor

Nach dem PC war diesmal der Monitor dran, ein Medion 19 Zoll Gerät. Der Bildschirm hat zwei integrierte Boxen.

Im laufenden Betrieb zeigt das Messgerät 31,7W. Addiert man das zum Verbrauch des PCs, schneidet der iMac nun doch deutlich besser ab. Auf Standby, d.h. Computer aus, der Monitor schaltet sich nach einigen Sekunden ohne Signal selbst ab: 1,3W.

Interessant wird es, wenn der Ausknopf betätigt wird: immer noch 1,3W. D.h., der Schalter ist eigentlich überflüssig, da der Bildschirm eh auf Standby bleibt. Mein Erklärungsversuch zielt auf das Netzteil: das ist nämlich als kleine Box ausgelagert, so dass der Schalter hinter dem Netzgerät kommt.

Vergangene Woche bin ich im Netz über einen Blogeintrag zum möglichen Energiesparen bei Monitoren gestolpert, der vorschlägt, Webseiten vorzugsweise mit Heller Schrift auf dunklem Grund zu gestalten, umso die benötigte Leuchtkraft zu reduzieren. Bei Röhrenmonitoren mag das ja theoretisch funktionieren (wenn ich auch persönlich einen messbaren Effekt bezweifle), aber ein Blick in den Wikipedia-Artikel zu Flüssigkristallbildschirmen klärt auf, dass das mit LCDs nicht funktioniert:

Bei Videodarstellung schneiden die LCDs schlecht ab, weil dunklere Bildbereiche gleichhell hinterleuchtet sind)

Die eigentliche Folie wird gleichmäßig hinterleuchtet, wenn einzelne Pixel schwarz bleiben, lassen sie keine Licht mehr durch, schalten es aber deswegen nicht ab. Würden die einzelnen Pixel aus sich heraus leuchten, könnte die Idee funktionieren.

30. März 2007

“Neue Computer weniger Energie”

Das war die erste Anfrage, mit der mein Blog in Google gefunden wurde. Seit dem Beitrag letzte Woche sind noch einige Anfragen dazugekommen, das Thema ist also nicht nur für mich interessant. Ich werde darum zukünftig mehr zum Energiesparen bei PCs und Laptops in Erfahrung bringen. Und meine Ergebnisse natürlich hier präsentieren.

20. März 2007

Ganz sparsame Computer

Ein Nachtrag zum Stromverbrauch von Rechnern: mein Notebook (IBM) zieht ohne Belastung (Einstellung Optimierte Stromquelle) 25W. Das heißt normales Arbeitstempo, volle Bildschirmhelligkeit und LAN-Anschluss (WLAN deaktiviert). Unter Volllast geht der Verbrauch bis auf etwa 50W hoch, wenn ich alle Stromsparfunktionen aktiviere und das Display abdunkle, fällt er auf ca 17W.

Dabei hat das Gerät im Normalmodus nicht viel weniger Power als mein Stand-PC, wenn überhaupt weniger. Der Laptop zieht weniger als ein Viertel bis ein Fünftel des Stroms (beim Stand-PC war das TFT Display ja noch garnicht mitberechnet). Auch nach 5 Stunden arbeiten kam ich im Mittel auf gerade mal 29W.

Wenn man den Laptop übrigens vom Netzteil abzieht, pendelt die Verbrauchsanzeige zwischen 0,1 und 0,2W.

18. März 2007

Sparsame Computer

Diese Woche habe ich mich ein wenig mit dem Stromverbrauch von meinem PC beschäftigt. Der ist nicht besonders bestückt, keine Gamerteile oder ähnliches. Also den Rechner an den Strommesser angeschlossen und los gehts. Bei einer Stunde durchschnittlicher Nutzung pendelt die Anzeige zwischen 105W und 115W, je nach Auslastung. Das entspricht so ziemlich dem, was in den meisten Vergleichstabellen angegeben wird. Also keine große Überraschung. Interessant fand ich aber, dass das Teil auch im ausgeschalteten Zustand 6W zieht.

Umgerechnet in Verbrauch sind das demnach ca. 0,11kWh pro Stunde, dabei sind andere Geräte wie TFT oder DSL-Router noch nicht einbezogen. Läuft der Rechner 5 Stunden am Tag, ergibt das fürs Jahr 200kWh. Lässt man die Kiste länger laufen oder sogar 24 Stunden – für eine Art Heimserver – sind wir schon bei knapp 1000kWh (0,11kWh * 24 Stunden * 365 Tage). Das sind dann schon etwa 180 Euro per Anno.

Um mal einen Vergleich zu sehen, habe ich das ganze dann bei einem Freund mit dessen iMac getestet. Das Ergebnis war ähnlich (110 – 120W) wenn hier natürlich auch der Bildschirm mit enthalten ist. Interessant auch hier: der Mac verbraucht im ausgeschalteten Zustand genausoviel Strom wie im Standby Modus.

Passend zum Thema enthält die aktuelle c’t (7/07) eine Meldung zu sparsamen Computern für Privat- und Firmenanwender. Mehr und mehr Hersteller entdecken den Stromspar PC für sich und bieten entsprechende Lösungen an. Man darf gespannt sein, bisher erreicht aber noch kein Standrechner die optimierten Werte eines Notebooks.

Einige Links aus dem c’t Artikel:

Da die Themen Energieverbrauch – Wärmentwicklung – Lautstärke beim Computer Hand-in-Hand gehen, müsste eine sparsamer Rechner automatisch auch leise sein… das finde ich mal ein erstrebenswertes Ziel, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

   Nächste Einträge »
Data Recovery Software