09. März 2009

Presse: RWE und Linde schließen Vertrag über Öko-Strom

Die RWE Key Account GmbH und die Linde Gas Therapeutics GmbH haben einen Vertrag über die Lieferung von umweltverträglich erzeugtem Strom abgeschlossen. Hierfür werden Zertifikate aus dem so genannten Renewable Energy Certificate System (RECS) eingesetzt, die einerseits die Herkunft von Strom aus 100% erneuerbaren Energiequellen bescheinigen und andererseits dokumentieren, dass der umweltverträglich erzeugte Strom in das europäische Netz eingespeist wird.


Seit dem 01.01.2009 werden alle deutschen Produktionsstandorte von Linde Gas Therapeutics im Sinne der Firmenphilosophie mit umweltfreundlich erzeugtem Strom versorgt.
„Wir stellen Arzneimittel unter anderem zur Therapie von Atemstörungen her. Für uns ist es deswegen sehr wichtig, unser natürliches Element, die Atmosphäre, sauber zu halten“, erläutert Dr. Peter Kalin, Leiter Marketing bei Linde Gas Therapeutics.
Gemeinsam mit RWE übernimmt Linde Gas Therapeutics damit eine aktive Rolle beim Umweltschutz und der CO2 Reduktion. Dr. Martin Glimpel, Geschäftsführer der RWE Key Account GmbH: „Klimaschutz ist für uns als innovativer Energieanbieter im Industriekundensektor eine zentrale Herausforderung. Die hohe zu liefernde Strommenge aus umweltfreundlicher Erzeugung hilft auch bei diesem Vertrag, deutlich CO2 einzusparen.“ (Quelle: RWE AG)

26. Februar 2008

Apple Mac CO2 live!

Die App SusiClimate zeigt immer den aktuellen CO2 Ausstoß des Computers. Da das kleine Tool auf OS X läuft, logischerweise nur für Macs. Neben einer Gramm-Anzeige gibt es noch einen “Glühbirnen”-Indikator, der zeigt, wieviele 30 Watt Birnen mit der aktuell verbrauchten Strommenge zum Leuchten gebraucht werden können.

SusiClimate

Im Endeffekt ist das Programm eine Anzeige der Systemauslastung und rechnet diese in die verbrauchte CO2 Menge um. Also wurde hier auch nicht das Rad neu erfunden. Aber gegeben hat es das bisher eben auch nicht. Das ganze ist Freeware, d.h. kostenlos.

25. Februar 2008

Mikroalgen als CO2 Fresser

E.ON berichtet in seinem aktuellen Thema der Woche über den Versuch, Mikroalgen als Biomasse zu züchten. Die Biomasse kann dan zu Bio-Erdgas oder Biodiesel weiterverarbeitet werden. Die kleinen Pflanzen haben weiterhin den Vorteil, dass sie CO2 für ihr Wachstum binden. Wenn mich meine Biologiekenntnisse aus der Schulzeit nicht trügen, tun das zwar alle Pflanzen, aber Algen sind verhältnismäßig leicht zu züchten und in aktuellen Kraftwerken einzubinden – und vermehren sich wie blöd:

unter optimalen Bedingungen bis zu 30-mal schneller als vergleichbare Rohstoffe wie Mais oder Raps. (Quelle: E.ON)

Ein erstes Testprojekt soll in diesem Sommer starten:

E.ON Hanse [hat] in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg das Forschungsprojekt TERM ins Leben gerufen.
Der Name TERM – Technologien zur Erschließung der Ressource Mikroalgen – ist Programm. Die Entwicklung von Verfahren zur großtechnischen Produktion von Mikroalgen steht dabei im Vordergrund, damit langfristig Alternativen zu anderen Technologien zur Vermeidung von CO2-Emissionen sowie der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen gefunden werden. Ziel, dieses auf 5 Jahre angesetzten Feldversuches ist es, Erkenntnisse zu sammeln, die später eine Anwendung im Großmaßstab erlauben. (Quelle: E.ON)

Letztlich lässt sich mit dem Thema Geld verdienen, denn mit solchen kombinierten Kraftwerken lassen sich die nötigen CO2-Zertifikate einsparen und im Idealfall sogar Zertifikate generieren. Außerdem entsteht Biomasse quasi als Abfallprodukt der Energieerzeugung. Das Thema Wirtschaftlichkeit wurde unter anderem beim 1. Bundes-Algen-Stammtisch diskutiert (einfach super, dieser Name!), den E.ON Hanse ausgerichtet hat. Auf der zugehörigen Website finden sich die Vortragsunterlagen.

27. November 2007

Google mit umweltfreundlichem Strom

Google will in den nächsten Jahren Kraftwerksleistung von 1 Gigawatt aufbauen, das entspricht etwa der Leistung eines Kernkraftwerk. Gewonnen werden soll die Energie aus erneuerbaren bzw. emissionsfreien Quellen, wie Solar und Win. Google plant, Ingenieure und Energieexerten einzustellen, dazu dient der nicht-kommerzielle Zweig Google.org.

Für das nächste Jahr ist eine Investition in zweistelliger Millionenhöhe geplant, in den Folgejahren dreistellige Beträge.

 

Das erklärte Ziel von Google ist es, den Strom billiger zu produzieren als ein Kohlekraftwerk. Den Zeithorizont dafür bemisst Google nach eigenen Angaben in Jahren, nicht in Jahrzehnten. Google gehört mit seinen Rechenzentren zu den Großverbrauchern von Strom in den USA.

 

Quelle: heise online 

14. Oktober 2007

Müsli Autos

Die IAA 2007 ist nun rum und stand (auch) im Zeichen grüne Autotechnologie. Dabei meinen Manche, sei der Spritverbrauch bzw. der CO2-Ausstoß nicht alles: “Der Kunde will kein Müsli-Auto“, so Matthias Wissmann, Präsident des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Und weiter “Ein erfolgreiches Auto muss sexy sein.”

Ok. Gibt es:

Der Tesla fährt nur mit Strom, eine “Tank”füllung reicht für etwa 400 Kilometer. Natürlich ist der Strom nicht automatisch grün, kann er aber immerhin. Sexy ist er: 248PS, 220 km/h spitze und von 0 auf 100 in 4,2 Sekunden. Die Geschichte des Tesla zeigt, dass auch in den USA “grüne” Autos bisher nicht wirklich gefragt waren.
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