18. September 2009

Audi e-tron

Die IAA steht dieses Jahr (mal wieder) im Zeichen der Elektromobile. So richtig sportlich ist dabei in diesem Jahr Audi unterwegs. Der e-tron wird von vier Motoren bewegt mit insgesamt 313 PS und 4500 Nm Drehmoment. Nach dem Tesla also noch ein Elektrocar, das auf der Sportschiene vorprescht.

Ist ja irgendwo auch verständlich, man bekommt einfach mehr Aufmerksamkeit mit schnellen Flitzern als etwa mit einem Kleinwagen. Klassischer Haken ist die Reichweite: 248 Kilometer sind angegeben, bei einem Spitzentempo von (abgeriegelten) 200 km/h hat man da nicht wirklich lange was von. Aber wen stört das, schließlich ist es ein Concept Car. Auf jeden Fall zeigt es, dass ein Elektroantrieb nicht langsam sein muss und genauso Fahrspaß bieten kann, wie ein Benziner.

Beim Webauftritt hat Audi ein wenig auf Geheimnisvoll gemacht, bis zum 15. waren nur Blitze und tolle Sprüche über Elektrizität zu sehen. Nun setzen die Ingolstädter auf Vernetzung: auf der Seite kann man sich die aktuellen Verlinkungen in YouTube, Blogs und Twitter anzeigen lassen.

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In der Wolke kann man sich einzelne Beiträge und Tweets lesen

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Ganz nett gemacht.

22. Mai 2009

Elektroauto Testfahrer in München gesucht

In München startet E.ON ein Pilotprojekt für Elektromobilität zusammen mit BMW. Ab Juni 2009 fahren MINI Es durch München, "betankt" mit E.ON Strom. Die Zweisitzer haben eine 150 kW-Elektromotor und erreichen damit in der Spitze 150 km/h Höchstgeschwindigkeit. Mit einer Batterieladung kommt man bis zu 250 Kilometer weit.

Das spannende: bei Interesse kann man sich bei E.ON als Testfahrer bewerben. E.ON übernimmt die Leasing-Rate und den Strom. Außerdem wird jedem Testfahrer

zu Hause, wenn technisch möglich, eine moderne Ladeeinrichtung zur Verfügung stehen und es wird öffentliche Ladestationen im Stadtgebiet München geben. (Quelle)

Es steht zwar auf der Antragsseite nicht explizit dabei, aber ich denke mal, man sollte als Bewerber in München wohnen.

20. Mai 2009

Daimler steigt bei Tesla ein

Der Stuttgarter Daimler-Konzern hat sich mit 10% am amerikanischen Elektroauto-Hersteller Tesla beteiligt. Damit verfolgt der Autoriese weiter sein Ziel der Elektrifizierung des Automobils. In der Vergangenheit arbeiteten die beiden Firmen bereits zusammen, um die ersten 1000 Elektro-Smarts auf die Straße zu bringen. Laut Daimler ist

Tesla ist derzeit der einzige Hersteller, der ein speziell auf Langstrecken ausgelegtes Batteriefahrzeug in Nordamerika und Europa vertreibt. (Quelle)

Laut Techcrunch erwartet Daimler nun den ersten batteriebetriebenen Mercedes in 2010, die komplette Produktpalette soll 2012 elektrische Motoren im Angebot haben.

Als Teil der Zusammenarbeit wird Prof. Herbert Kohler, Leiter E-Drive & Future Mobility bei der Daimler AG, Mitglied im Aufsichtsrat der Tesla Motors Inc. (Quelle)

Neben Tesla geht der Konzern weitere strategische Partnerschaften ein, so z.B. mit Evonik im Joint Venture Accumotive. Oder die Beteiligung an Li-Tec, einem Spezialisten für Lithium-Ionen Batteriezellen.

Bei Techcrunch heißt es weiter, dass die Anteile ca 50 Mio. Dollar wert sind. Außerdem ist Tesla’s Anfrage nach 350 Mio Dollar staatlicher Anleihe "informally approved and will also be announced shortly." Das Geld kommt gerade recht um Teslas erste Limousine Model S zu ermöglichen.

Weitere Infos bei heise Autos: Daimler beteiligt sich an Elektroautohersteller Tesla

18. April 2009

Erste autobahntaugliche Elektrolimousine

Kommt aus Amerika. Nach dem Roadster bringt Tesla Motors nun mit dem Model S eine viertürige Limousine auf den Markt. Der Wagen wird mit drei Akkupaketen angeboten, für 260, 370 oder 480 Kilometer. Geladen wird in 45 Minuten mit 120, 240 oder 480 Volt. Dabei bietet er Platz für 5 Erwachsene und 2 Kinder.

Tesla Model S

Der Preis beginnt bei 49.990 Dollar, die Auslieferung beginnt 2011.

08. April 2009

Sinn und Zweck der CO2 KFZ Steuer

Lange Diskussionen gingen der neuen Kfz-Steuer voran. Tiefensee, Gabriel und Steinbrück konnten zunächst keine Einigung erzielen. Viele Fragen wollten geklärt werden: Welche Basis soll zur Berechnung dienen, wie die Verteilung der Einnahmen stattfinden?

Nun ist es beschlossene Sache: Ab Juli 2009 tritt die neue Kfz-Steuer im Rahmen des Konjunkturpaktes II in Kraft. Eine Steuererleichterung für sparsame Autos soll zum einen die Industrie unterstützen, und zum anderen die Umwelt schonen. Aber was genau ändert sich eigentlich?

Die zukünftige Steuerregelung gilt nur für Neuwagen, für ältere Autos ändert sich nichts. Zunächst sollte die neue Kfz-Steuer nur nach dem CO2-Ausstoß berechnet werden. Durch die Besteuerung des Kraftstoffverbrauches ist das Hauptaugenmerk auf den Klimaschutz gerichtet. Nach einigen Debatten wird der Hubraum weiterhin Bestandteil bleiben. Die Berechnung wird sich dabei wie folgt darstellen:

Diesel und Benziner werden unterschiedlich berechnet, für Benziner werden zukünftig 2 Euro pro 100 Kubikzentimeter anfallen, für Diesel 9,50 Euro. Die höhere Berechnung für Dieselmotoren ist auf die Besteuerung des Kraftstoffes an der Tankstelle zurückzuführen, denn Benziner haben einen höheren Mineralsteuersatz. Der Ausgleich findet in dem höheren Sockelsteuersatz für Dieselmotoren statt.

Pkws, die weniger als 120 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer ausstoßen, werden vom CO2-Steueranteil bis 2012 befreit. Alle anderen Fahrzeuge werden mit 2 Euro pro Gramm CO2 berechnet. Mit der neuen Besteuerung sollen Spritfresser stärker zur Kasse gebeten werden, und zu einem Umdenken bei der Anschaffung eines Neufahrzeuges bewegen. Bis Juli 2009 ist also noch Zeit……..

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