12. März 2009

Presse: Vattenfall will CO2-Ausstoß in Berlin bis 2020 halbieren

Energiekonzept für Berlin vorgestellt: Kraftwerke Klingenberg und Lichterfelde werden durch neue Erdgas- und Biomasse-Anlagen ersetzt

Vattenfall hat am Donnerstag sein Energiekonzept für Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt. Mit diesem Konzept bietet Vattenfall dem Berliner Senat eine Klimavereinbarung an.

Vattenfall unterstützt damit die Berliner Landesregierung in ihrem Bemühen, den CO2-Ausstoß in der Stadt um mehr als 40 Prozent bis 2020 zu senken. Vattenfall kündigte an, dieses Ziel zu übertreffen und die eigenen absoluten CO2-Emissionen im Vergleich zu 1990 um mehr als 50 Prozent zu senken. Das bedeutet bis 2020 gegenüber dem Durchschnitt der letzten drei Jahre eine zusätzliche Reduktion von rund einer Million Tonnen CO2 pro Jahr.

Dr. Werner Süss, Generalbevollmächtigter von Vattenfall Europe in Berlin: "Die Hauptstadt hat ambitionierte Klimaziele. Mit unserem Konzept treten wir den Beweis an, dass wir uns der Verantwortung als Energiepartner dieser Stadt bewusst sind. Deshalb gehen wir auch in Berlin neue Wege. Wir wollen hier CO2 deutlich reduzieren."

Vattenfall setzt bei seinen Planungen für den Ersatz der beiden Heizkraftwerke (HKW) Klingenberg und Lichterfelde auf Erdgas und Biomasse als Brennstoff. Am Standort des Heizkraftwerks Klingenberg in der Rummelsburger Bucht werden zwei Biomassekraftwerke entstehen. Außerdem sind ein oder zwei Gas- und Dampf-Turbinen-Anlagen (GuD) geplant. Als Standorte für die GuD-Kraftwerke prüft Vattenfall derzeit die Gelände der beiden Altanlagen HKW Klingenberg sowie HKW Lichtenberg an der Rhinstraße.

Bis 2014 wird das alte Heizkraftwerk Lichterfelde am Ostpreußendamm durch ein modernes und effizientes GuD-Kraftwerk ersetzt.

An allen Standorten wird auch zukünftig nach dem Kraft-Wärme-Kopplungsprinzip Strom und Wärme gleichzeitig und somit besonders Ressourcen schonend erzeugt. Damit sichert Vattenfall den Fernwärmebedarf der Berliner Haushalte langfristig und klimafreundlich ab.

Vattenfall setzt in seinem Konzept ausdrücklich auch auf dezentrale Lösungen, Energieeffizienz und Innovation wie Smart Metering – intelligente Stromzähler – und e-Mobilität. Dr. Süss: "Der verstärkte Ausbau der dezentralen Versorgung in Berlin ist neues strategisches Ziel von Vattenfall."

Neben zwölf Blockheizkraftwerken, die Vattenfall derzeit betreibt, sind bereits 18 weitere in Bau oder Planung.

Insgesamt wird Vattenfall mit der vorgelegten Kraftwerksplanung in den nächsten Jahren über eine Milliarde Euro am Standort Berlin investieren. (Quelle: vattenfall.de)

09. März 2009

Miss Atom 2009

In Russland wurde zum sechsten mal die Miss Atom gekürt. Dabei durften nur Frauen teilnehmen, die in der Branche arbeiten. Spiegel online dazu:

Es ist eine der absurdesten Schönheitswahlen der Welt – ausgerechnet am Frauentag wird nun das Ergebnis verkündet: Ekaterina Bulgakowa ist Miss Atom 2009. Die PR-Show für die russische Nuklearindustrie bringt der 25-Jährigen immerhin eine Solarwoche auf Kuba ein. (Quelle: Spiegel online)

Das neue PR-Gesicht der Industrie ist nun Ekaterina Bulgakowa, 25, Mitarbeiterin eines Forschungsreaktors an der Wolga. Sie hat bei der Wahl zur Miss Atom 2009 insgesamt 3404 Stimmen erhalten und darf als Geschenk nun für eine Woche die Energiewirtschaft in der Provinzstadt Dimitrowgrad gegen die Kraft der Sonne auf Kuba eintauschen. Als ihr Lebensmotto wird "Ich lebe gerne energiegeladen" angegeben. (Quelle: Spiegel online)

Werbewirksam war das ganze jedenfalls, bei Google News häufen sich die Einträge. Vielleicht sollte man in Deutschland mal die Miss Solar küren oder die Miss Wind? Auf http://miss2009.nuclear.ru/ bekommt man alle Teilnehmerinnen vorgestellt, allerdings nur auf Russisch.

06. August 2007

Heizpilze im August?

Seit Samstag beglückt uns doch mal der Sommer mit seiner Anwesenheit. Natürlich musste diese (vielleicht einmalige) Gelegenheit am Samstag genutzt werden und ich machte einen Abstecher in die City. Nun sitze ich also bei angenehmen Temperaturen und einem gekühlten Getränk unter offenem Himmel. Drinnen sitzen kann man schließlich auch ein andermal. Die Leute haben sich schick herausgeputzt und flanieren am Tisch vorbei. So gegen 10 wird es langsam etwas kühler – ein Sonnentag macht eben noch keinen Jahrhundertsommer.

Rückblende: vor den Jahrhundertsommern der letzten Jahre oder etwa im Herbst hat man sich bei solchen Ausflügen mit einem wärmenden Kleidungsstück für spätere Stunden bewaffnet.

Dieser Brauch scheint nun in Vergessenheit geraten zu sein. Denn welche Szene beobachten meine Augen um 10:04? Der Kellner eilt herbei und startet den bereitstehenden Heizpilz.

Im August.

August?

Muss das sein? Verregneter Sommer hin oder her – ich kann mir doch auch ein Kleidungsstück über das T-Shirt oder das Sommerkleidchen ziehen, wenn mir ach so kalt ist. Weiß vielleicht jemand, wieviel Gas so ein Ding verbraucht? Ist aber eigentlich auch egal, ein Pullover läuft auch ohne Gas.

24. Juli 2007

Der Stromsee oder woher kommt meine Energie?

Mehr als 1000 Deutsche wechseln täglich den Stromanbieter. Ein Wechselgrund für viele Verbraucher ist neben dem Preis die Herkunft ihres Stroms: gerade bei Ökostrom denken viele, dass sie nun nichts mehr mit Kohle oder Atom am Hut haben. Woher kommt der Strom? Aus der Dose! Alter Witz, der Strom kommt natürlich aus einem Kraftwerk. Aber aus welchem denn? Kompletten Beitrag lesen …

30. März 2007

“Neue Computer weniger Energie”

Das war die erste Anfrage, mit der mein Blog in Google gefunden wurde. Seit dem Beitrag letzte Woche sind noch einige Anfragen dazugekommen, das Thema ist also nicht nur für mich interessant. Ich werde darum zukünftig mehr zum Energiesparen bei PCs und Laptops in Erfahrung bringen. Und meine Ergebnisse natürlich hier präsentieren.

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