06. August 2008

Strom aus Wellenkraft

Es gibt ja diverse Ansätze, um aus dem Meer Energie zu gewinnen. Im Fernsehen wurde uns in den letzten Monaten das Gezeitenkraftwerk vorgeführt. Es gibt auch Ansätze, um die Temperaturunterschiede zwischen der Oberfläche und Tiefen zu nutzen.

Die Bewegungen der Ozeane besitzen genug Energie, um zwei Billionen Watt Elektrizität zu liefern, schätzt das Büro für Energieeffizienz und erneuerbare Energie im amerikanischen Energieministerium. Das Problem: Wie man diese enorme Stromquelle anzapfen kann, ist noch umstritten. (Quelle: Technology Review)

Die britische Firma Checkmate SeaEnergy hat Wellenkraft-Generator “Anaconda” entwickelt. Der besteht zum größten Teil aus Gummi, ist damit leichter als andere Systeme. Erinnert ein wenig an einen steigenden Drachen:

Allerdings – wie bei den meisten dieser neuen Techniken – steckt die Entwicklung noch in den Anfängen:

Wie viel dieser Ressource tatsächlich ausgenutzt werden kann, ist jedoch noch völlig unklar, wie Bedard meint. Einer der Gründe dafür: Die Technologie ist noch sehr jung und wird von staatlichen Stellen im Vergleich zu Solar- und Windenergie noch wesentlich geringer unterstützt. Nicht nur in den USA kämen zudem noch große regulatorische und soziale Hürden bei der Umsetzung hinzu. Bedard schätzt deshalb, dass die mögliche maximale Energiemenge eher bei 250 Terawattstunden in den USA liegt. Das wäre immerhin genauso viel Strom, wie derzeit durch Wasserkraft erzeugt wird. (Quelle: Technology Review)

 

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