Preisexplosion beim Gas
Jetzt ist die Preiserhöhung da: mit einem halben Jahr Nachlauf erhöhen die meisten Gasanbieter ihre Preise. So sind es bei RWE durchschnittlich 25% zum 1. September, bei E.ON sind es 15% zum 1. August. Über alle Gasanbieter sind es etwa 13% (s. Focus online).
Der Gaspreis ist an den Erdölpreis gekoppelt, dadurch bedeutet ein höherer Ölpreis automatisch einen höheren Gaspreis – mit einem Verzug von 6 Monaten. Dabei ist das Ende der Fahnenstange vielleicht noch nicht erreicht. Verivox hat untersucht, wie sich weitere Teuerungen beim Öl auf den Gaspreis auswirken könnten:
Derzeit bezahlt ein deutscher Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh durchschnittlich 1375 Euro für Erdgas. Dieser Wert basiert auf Ölpreisen von etwa 100 Dollar zu Beginn dieses Jahres. Der Rohölpreis von derzeit etwa 145 Dollar wird sich zeitlich versetzt in Erdgaspreisen von durchschnittlich 1721 Euro niederschlagen, eine Preissteigerung von 20 Prozent. (Quelle: verivox.de)
Der Fall ist jetzt gerade eingetreten (s.o.). Was noch kommen kann:
Sollten die Rohölpreise dauerhaft auf 200 Dollar pro Barrel steigen, bekämen die Verbraucher dies sehr deutlich zu spüren. Die durchschnittlichen jährlichen Kosten für Erdgas würden sich dann auf etwa 2100 Euro belaufen, was einer Steigerung von 53 Prozent entspricht. Sollte der Ölpreis sich bei 300 Dollar einpendeln, müsste der Musterhaushalt sogar 2804 Euro pro Jahr bezahlen, 104 Prozent mehr als in der Gegenwart. Würde der Rohölpreis tatsächlich auf 400 Dollar steigen, müsste der deutsche Musterhaushalt mit jährlichen Kosten von 3508 Euro rechnen, eine Steigerung um 155 Prozent. (Quelle: verivox.de)
Da kann sich ein Wechsel zu einem Anbieter mit Preisgarantie lohnen. Bei mir währe z.B. ein Wechsel zu Nuon mit wakker Gas Privat oder E-WIE-EINFACH mit seinem MeinKlima-Tarif.







Trackback
RSS Feed
Noch keine Kommentare!