17. Juli 2008

Beamer und LCD-Projektoren fürs Spiel?

Zur Fussball-EM wurden ja wieder in jeder Kneipe die Beamer in Position gebracht. Inzwischen hat auch durchaus der eine oder andere so ein Teil zuhause oder überlegt, einen anzuschaffen. Die Preise sind dabei vergleichbar zu LCD-Fernsehern, warum also nicht? Filme – oder eben Fussballspiele – machen sich auf einem solchen LCD-Projektor aber auch einfach so gut!

Der Stromverbrauch spielt in den Überlegungen häufig keine große Rolle. Sollte er aber. Zur EM habe ich einmal den Strommesser vor den Beamer gehängt: 249W schlugen bei dem Model zu Buche. Bedenklicher fand ich noch den Standby-Verbrauch, der lag bei 13,5W.

Bei Amazon habe ich mir die Top 3 Geräte zum Suchwort Beamer angeschaut

Schon ganz ordentlich, das ist etwa doppelt so viel wie ein aktueller LCD-Fernseher, im Vergleich zu “klassischen” Röhrenfernsehern sogar 4-5 mal soviel.

Bei stromtip.de hat die Redaktion Fussball-Guck-Szenarien durchgespielt, das ist dabei rausgekommen:

Tipp der Redaktion
Wer einen Laptop besitzt, kann diesen an den Beamer anschließen. Dann ist der Spaß zwar immer deutlich energieintensiver als ohne Beamer, doch die Stromkosten werden gegenüber der PC-Variante deutlich reduziert – besonders wenn man auch nach der EM-Zeit gerne in großem Stil fernsieht oder Videos schaut. (Quelle: stromtip.de)

Dabei schneidet der Laptop mit der USB-Antenne am besten ab – naja, ist aber nicht für jeden wirklich ein Alternative. Und eins bleibt dabei unbeachtet: auf dem Beamer kann ich mit vielen Leuten zusammen schauen. Ich habe etwa das Finale mit etwa 20 Freunden auf einem Beamer verfolgt. Wenn ich die 480W für die Spieldauer auf 20 Personen umlege, bleiben gerade noch 24W übrig, weniger als die Hälfte der Laptop Variante für eine Person. Außerdem wars lustiger ;-)

15. Juli 2008

Preisexplosion beim Gas

Jetzt ist die Preiserhöhung da: mit einem halben Jahr Nachlauf erhöhen die meisten Gasanbieter ihre Preise. So sind es bei RWE durchschnittlich 25% zum 1. September, bei E.ON sind es 15% zum 1. August. Über alle Gasanbieter sind es etwa 13% (s. Focus online).

Der Gaspreis ist an den Erdölpreis gekoppelt, dadurch bedeutet ein höherer Ölpreis automatisch einen höheren Gaspreis – mit einem Verzug von 6 Monaten. Dabei ist das Ende der Fahnenstange vielleicht noch nicht erreicht. Verivox hat untersucht, wie sich weitere Teuerungen beim Öl auf den Gaspreis auswirken könnten:

Derzeit bezahlt ein deutscher Musterhaushalt mit einem Jahresverbrauch von 20.000 kWh durchschnittlich 1375 Euro für Erdgas. Dieser Wert basiert auf Ölpreisen von etwa 100 Dollar zu Beginn dieses Jahres. Der Rohölpreis von derzeit etwa 145 Dollar wird sich zeitlich versetzt in Erdgaspreisen von durchschnittlich 1721 Euro niederschlagen, eine Preissteigerung von 20 Prozent. (Quelle: verivox.de)

Der Fall ist jetzt gerade eingetreten (s.o.). Was noch kommen kann:

Sollten die Rohölpreise dauerhaft auf 200 Dollar pro Barrel steigen, bekämen die Verbraucher dies sehr deutlich zu spüren. Die durchschnittlichen jährlichen Kosten für Erdgas würden sich dann auf etwa 2100 Euro belaufen, was einer Steigerung von 53 Prozent entspricht. Sollte der Ölpreis sich bei 300 Dollar einpendeln, müsste der Musterhaushalt sogar 2804 Euro pro Jahr bezahlen, 104 Prozent mehr als in der Gegenwart. Würde der Rohölpreis tatsächlich auf 400 Dollar steigen, müsste der deutsche Musterhaushalt mit jährlichen Kosten von 3508 Euro rechnen, eine Steigerung um 155 Prozent. (Quelle: verivox.de)

Da kann sich ein Wechsel zu einem Anbieter mit Preisgarantie lohnen. Bei mir währe z.B. ein Wechsel zu Nuon mit wakker Gas Privat oder E-WIE-EINFACH mit seinem MeinKlima-Tarif.