26. Februar 2008

Apple Mac CO2 live!

Die App SusiClimate zeigt immer den aktuellen CO2 Ausstoß des Computers. Da das kleine Tool auf OS X läuft, logischerweise nur für Macs. Neben einer Gramm-Anzeige gibt es noch einen “Glühbirnen”-Indikator, der zeigt, wieviele 30 Watt Birnen mit der aktuell verbrauchten Strommenge zum Leuchten gebraucht werden können.

SusiClimate

Im Endeffekt ist das Programm eine Anzeige der Systemauslastung und rechnet diese in die verbrauchte CO2 Menge um. Also wurde hier auch nicht das Rad neu erfunden. Aber gegeben hat es das bisher eben auch nicht. Das ganze ist Freeware, d.h. kostenlos.

25. Februar 2008

Mikroalgen als CO2 Fresser

E.ON berichtet in seinem aktuellen Thema der Woche über den Versuch, Mikroalgen als Biomasse zu züchten. Die Biomasse kann dan zu Bio-Erdgas oder Biodiesel weiterverarbeitet werden. Die kleinen Pflanzen haben weiterhin den Vorteil, dass sie CO2 für ihr Wachstum binden. Wenn mich meine Biologiekenntnisse aus der Schulzeit nicht trügen, tun das zwar alle Pflanzen, aber Algen sind verhältnismäßig leicht zu züchten und in aktuellen Kraftwerken einzubinden – und vermehren sich wie blöd:

unter optimalen Bedingungen bis zu 30-mal schneller als vergleichbare Rohstoffe wie Mais oder Raps. (Quelle: E.ON)

Ein erstes Testprojekt soll in diesem Sommer starten:

E.ON Hanse [hat] in Zusammenarbeit mit der Stadt Hamburg das Forschungsprojekt TERM ins Leben gerufen.
Der Name TERM – Technologien zur Erschließung der Ressource Mikroalgen – ist Programm. Die Entwicklung von Verfahren zur großtechnischen Produktion von Mikroalgen steht dabei im Vordergrund, damit langfristig Alternativen zu anderen Technologien zur Vermeidung von CO2-Emissionen sowie der Produktion von nachwachsenden Rohstoffen gefunden werden. Ziel, dieses auf 5 Jahre angesetzten Feldversuches ist es, Erkenntnisse zu sammeln, die später eine Anwendung im Großmaßstab erlauben. (Quelle: E.ON)

Letztlich lässt sich mit dem Thema Geld verdienen, denn mit solchen kombinierten Kraftwerken lassen sich die nötigen CO2-Zertifikate einsparen und im Idealfall sogar Zertifikate generieren. Außerdem entsteht Biomasse quasi als Abfallprodukt der Energieerzeugung. Das Thema Wirtschaftlichkeit wurde unter anderem beim 1. Bundes-Algen-Stammtisch diskutiert (einfach super, dieser Name!), den E.ON Hanse ausgerichtet hat. Auf der zugehörigen Website finden sich die Vortragsunterlagen.

24. Februar 2008

Elektroautos bei RWE

Ein smart mit Elektromotor gehört nun zum Fuhrpark des Energieversorgers RWE. Das Auto wurde von Daimler entwickelt Im letzten Jahr gab es bereits einen Test mit 100 Fahrzeugen in London, in Deutschland ist das RWE Mobil der erste Versuch.

Der Wagen arbeitet mit Hochtemperatur-Batterien (Natrium-Nickel-Chlorid) und hat mit einer Ladung eine Reichweite von 115 Kilometer. Zum Aufladen auf 80 Prozent Leistung genügen an einer normalen Steckdose 4 Stunden (wielange es dauert, 100% zu laden wird aus unerfindlichen Gründen nicht gesagt). 1000 Ladezyklen entsprechen ungefähr 10 Jahren Lebensdauer. Der Wagen fährt 112 km/h Spitze und kostet “zirka 0,02 Euro je Kilometer und hat damit das Potenzial wettbewerbsfähig zum Dieselantrieb zu sein.” (RWE Pressemitteilung).

Einen Fahrbericht des Elektro Smarts findet sich bei sueddeutschen.de.

Quelle: RWE

04. Februar 2008

Strom ist geil!

Seit einigen Wochen bietet Saturn auf seiner Website einen eigenen Strombereich an. Der ist auf der Homepage etwas versteckt ganz rechts unten zu finden.

Neben dem eigentlichen Rechner für Strom und Gas findet sich eine eigene Rubrik für Ökostrom, Fragen und Antworten zum Anbieterwechsel und ein Energielexikon. Bei näherer Betrachtung entpuppt sich das ganze als ein alter Bekannter: es ist der Strom-/Gasrechner von verivox. Es gibt also keinen “Saturnstrom” mit eigenem Tarif.