21. Oktober 2007

Die solare Zukunft kommt aus Deutschland

Das Projekt der TU Darmstadt hat den Solar Decathlon 2007 in Washington D.C., USA gewonnen. Bei dem einwöchigen Wettbewerb setzten sich die Studenten mit ihrem Vorschlag gegen 20 weitere Universitäten durch. “Bewertet werden nicht nur das Energie- und Technikkonzept, sondern auch Ästhetik, Vermarktungsstrategien oder die Energiebilanz”, so Barbara Gehrung vom Fachbereich Architektur an der Technischen Universität Darmstadt.

Solar Decathlon 2007
(Quelle: TU Darmstadt)

Die Bedingungen waren nicht einfach: Jedes Team muss eine energieeffizientes Haus kreieren, dass ausschließlich von der Sonne mit Energie versorgt wird. Dabei soll das Haus attraktiv gestaltet sein, es muss eine angenehme Temperatur halten, akzeptable Lichtverhältnisse bieten, Strom für Haushaltsgeräte zum Kochen und Putzen bieten, Geräte wie den Fernseher versorgen und für heißes Wasser sorgen. Schließlich muss das Haus genügend Energie liefern, um auch noch ein Elektroauto zu versorgen. (übersetzt aus Quelle)

Das 75qm große Gebäude (eine Wettbewerbsvorgabe) der Darmstätter produziert die Energie durch Solarzellen auf dem Dach, sowie auf den Lamellen der umgebenen Türen. Diese können die Nord- und Südseite verdecken, die komplett aus Glas bestehen. Dabei richten sich die einzelnen Lamellen nach dem Sonnenstand aus. Das ganze Haus ist natürlich in Passivbauweise erstellt, so dass so gut wie keine Energie verloren geht. Auch architektonisch haben sich die Studenten einige Highlights einfallen lassen, so z.B. die im Boden versenkbare Sitzgruppe.

“50 Prozent des Energieverbrauchs in Deutschland werden in und mit Gebäuden verursacht”, sagt Gehrung. Gebe es nur noch Plus-Energie-Häuser, die mehr Energie erzeugen als in dem Haushalt verbraucht wird, müsste sich niemand mehr um die Energieversorgung sorgen. (Quelle)

Unter http://www.solardecathlon.de/ stellt die TU das Haus ausführlich vor. Bei heute.de gibt es einen Bericht über den Aufbau und weitere Einzelheiten des Hauses. Ein Fotos gibt es auf den oben genannten Websites oder z.B. bei Flickr

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