30. März 2007

“Neue Computer weniger Energie”

Das war die erste Anfrage, mit der mein Blog in Google gefunden wurde. Seit dem Beitrag letzte Woche sind noch einige Anfragen dazugekommen, das Thema ist also nicht nur für mich interessant. Ich werde darum zukünftig mehr zum Energiesparen bei PCs und Laptops in Erfahrung bringen. Und meine Ergebnisse natürlich hier präsentieren.

Energiesparmeister 2007

rtemagicc_haus_berg_web_01.gif Auf der Seite Klima sucht Schutz kann man sich noch bis zum 4.4. beim Titelrennen für den Energiesparmeister 2007 bewerben. Das ganze ist eine Wettbewerb von ZDF.umwelt, wird vom Bundesumweltministerium gesponsert und richtet sich vor allem an Haus- und Wohnungsbesitzer, die besonders erfolgreich Energie sparen. Da ich selber kein eigenes Haus besitze und nur Miete wohne, fällt das für mich leider flach. Aber falls jemand über diesen Link zur Anmeldung findet und die 2500€ gewinnt, nehme ich gerne eine Spende ;-)

28. März 2007

Frühstückseier

Wie viel Energie verbraucht eigentlich ein hartgekochtes Ei? Und hat sich da überhaupt schon mal irgendwer Gedanken drüber gemacht? Wie ich darauf kam, weiß ich auch nicht, aber am Wochenende habe ich mir
das so beim Frühstück überlegt. Naja, eigentlich habe ich überlegt, was man denn Tolles mit meinem Messgerät ausmessen könnte und da ich gerade Eier gekocht habe…

Als Testobjekt kamen zwei (Bio-)Eier der Größe L zum Einsatz und ein Markenkocher für 6 Eier. Wassermenge für 2 Eier eingefüllt und los gehts.

Für zwei Eier braucht der Kocher 17 Minuten bei maximal 350W. Am Ende der Zeit bleibt das Messgerät bei 90Wh stehen. Ein hartgekochtes Ei im Kocher “kostet” also 45Wh – bei 2 Eiern gleichzeitig.

Wenn ich mit meinem physikalischen Grundwissen nicht ganz falsch liege, müsste mit mehr Eiern der Pro-Ei-Verbrauch sinken, da
1. ca. die gleiche Menge Wasser für 6 wie für 2 Eier genutzt wird und
2. außerdem weniger Wasser für mehr Eier nötig ist. Ein einzelnes Ei (schöner Satzanfang) müsste dementsprechend sogar “teurer” sein, wahrscheinlich fast 100Wh.

So richtig interessant wäre jetzt natürlich zu wissen, wieviel so eine Aktion mit einem Topf auf dem Herd kostet. Allerdings kann ich da ja das Messgerät nicht zwischenhängen. Eine Frage für den nächsten Sonntagmorgen.

20. März 2007

Ganz sparsame Computer

Ein Nachtrag zum Stromverbrauch von Rechnern: mein Notebook (IBM) zieht ohne Belastung (Einstellung Optimierte Stromquelle) 25W. Das heißt normales Arbeitstempo, volle Bildschirmhelligkeit und LAN-Anschluss (WLAN deaktiviert). Unter Volllast geht der Verbrauch bis auf etwa 50W hoch, wenn ich alle Stromsparfunktionen aktiviere und das Display abdunkle, fällt er auf ca 17W.

Dabei hat das Gerät im Normalmodus nicht viel weniger Power als mein Stand-PC, wenn überhaupt weniger. Der Laptop zieht weniger als ein Viertel bis ein Fünftel des Stroms (beim Stand-PC war das TFT Display ja noch garnicht mitberechnet). Auch nach 5 Stunden arbeiten kam ich im Mittel auf gerade mal 29W.

Wenn man den Laptop übrigens vom Netzteil abzieht, pendelt die Verbrauchsanzeige zwischen 0,1 und 0,2W.

18. März 2007

Sparsame Computer

Diese Woche habe ich mich ein wenig mit dem Stromverbrauch von meinem PC beschäftigt. Der ist nicht besonders bestückt, keine Gamerteile oder ähnliches. Also den Rechner an den Strommesser angeschlossen und los gehts. Bei einer Stunde durchschnittlicher Nutzung pendelt die Anzeige zwischen 105W und 115W, je nach Auslastung. Das entspricht so ziemlich dem, was in den meisten Vergleichstabellen angegeben wird. Also keine große Überraschung. Interessant fand ich aber, dass das Teil auch im ausgeschalteten Zustand 6W zieht.

Umgerechnet in Verbrauch sind das demnach ca. 0,11kWh pro Stunde, dabei sind andere Geräte wie TFT oder DSL-Router noch nicht einbezogen. Läuft der Rechner 5 Stunden am Tag, ergibt das fürs Jahr 200kWh. Lässt man die Kiste länger laufen oder sogar 24 Stunden – für eine Art Heimserver – sind wir schon bei knapp 1000kWh (0,11kWh * 24 Stunden * 365 Tage). Das sind dann schon etwa 180 Euro per Anno.

Um mal einen Vergleich zu sehen, habe ich das ganze dann bei einem Freund mit dessen iMac getestet. Das Ergebnis war ähnlich (110 – 120W) wenn hier natürlich auch der Bildschirm mit enthalten ist. Interessant auch hier: der Mac verbraucht im ausgeschalteten Zustand genausoviel Strom wie im Standby Modus.

Passend zum Thema enthält die aktuelle c’t (7/07) eine Meldung zu sparsamen Computern für Privat- und Firmenanwender. Mehr und mehr Hersteller entdecken den Stromspar PC für sich und bieten entsprechende Lösungen an. Man darf gespannt sein, bisher erreicht aber noch kein Standrechner die optimierten Werte eines Notebooks.

Einige Links aus dem c’t Artikel:

Da die Themen Energieverbrauch – Wärmentwicklung – Lautstärke beim Computer Hand-in-Hand gehen, müsste eine sparsamer Rechner automatisch auch leise sein… das finde ich mal ein erstrebenswertes Ziel, gleich zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen.

« Vorherige Einträge   
data recovery software